Petri Heil! – Jetzt ist eine der spannendsten Zeiten des Jahres, um am Oberrhein gezielt auf Hecht zu angeln.

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Der Oberrhein zwischen Basel und Hartheim bietet eine exzellente Chance für gezieltes Hechtangeln, besonders jetzt am Ende des Winters / Anfang des Frühjahrs. In dieser Jahreszeit sind die Hechte nach der kalten Phase wieder aktiver und beginnen zunehmend Nahrung zu suchen. Sobald das Wasser langsam etwas wärmer wird, bewegen sich die Räuber aus tieferen Zonen in ufernahe Strukturen und Nahrungsareale. Das verstärkt die Aktivität der Fische – ein idealer Zeitraum für gezielte Bisse.

Zudem beginnt im Frühjahr die gesetzliche Schonzeit, die in Baden-Württemberg typischerweise vom 15. Februar bis zum 15. Mai gilt und ein Mindestmaß von etwa 50 cm für Hechte vorsieht. Davor und danach dürfen passionierte Raubfischangler wieder legal auf die Schwarzbarsche losgehen – ein Grund mehr, gerade jetzt die Ruten vor der Schonzeit noch einmal zu montieren.

Im Oberrhein stehen Hechte gern in strukturreichen Bereichen: an Buhnen, Seitenarmen, tiefen Trögen und entlang von Krautbänken oder versunkenen Hindernissen. Dort patrouillieren sie entlang von Beutewegen und können mit der richtigen Taktik gezielt gefangen werden.

Die fängigste Methode aktuell: Spinnfischen mit Kunstködern

Die effektivste Technik, um jetzt Hechte zu überlisten, ist Spinnfischen mit Kunstködern. Dabei werden Gummifische, Wobbler, Blinker oder Spinner aktiv durchs Wasser geführt, um den Jagdinstinkt der Räuber zu wecken. Gerade im Frühling und frühen Sommer reagieren Hechte stark auf Bewegung, je aggressiver die Köderführung, desto eher kommt es zu Bissen – besonders entlang von Kanten, im langsamer fließenden Wasser und in flacheren Zonen.

Große Softbaits / Gummifische in lebensechten Farben und langsam geführte Wobbler sind derzeit besonders fängig, weil sie in kühleren Wassertemperaturen gut sichtbar sind und vom Hecht gezielt attackiert werden.